Frühere Veranstaltungen (ab 2013)

Daten, Fakten und Statistiken

Wir Männer lieben ja Zahlen, Daten, Fakten, Listen und Statistiken, daher habe ich mal die eher langweilige Auflistung früherer Veranstaltungen, die bislang an dieser Stelle stand, statistisch aufbereitet, und zwar nach Art der Veranstaltung, Ort und Veranstalter.

Art der Veranstaltung

Platz 1 wurde im November 2018 von der Vortragslesung aus meinem neuen Buch “Männer. Was es heute heißt, ein Mann zu sein” (bzw. dem reinen Vortragsformat zum Buch mit dem Titel “Das MANNifest”) erobert, die bisher 62-mal stattfand. Darüber hinaus hatte ein Großteil der über 200 Veranstaltungen seit Anfang 2013 Fortbildungscharakter, natürlich zum Thema “Beratung/Psychotherapie mit Männern” (59 mal). Der dritte Platz geht an den Vortrag “Kann mir mal einer die Männer erklären?” – diese Frage stellten sich insgesamt 20 Veranstalter. Auf den Plätzen folgen die Vorträge “Männer in Beziehungen” (17; davon siebenmal in einer längeren Seminarform), “Männer und das (un)heimliche Land der Gefühle” (14) sowie “Väterlicherseits” (8). Seltener geworden sind in den letzten Jahren Lesungen aus meinen älteren Büchern “Männerseelen” (5) und “Die Ritter des Möhrenbreis” (3). Zu dem gerade erschienenen “Papa, Du hast ja Haare auf der Glatze!” gab es bislang acht Lesungen. Weitere 15 Veranstaltungen waren Podiumsdiskussionen oder Beiträge zu Fachtagungen, die logischerweise gar keinen oder einen tagungsspezifischen Titel hatten. Ein Selbsterfahrungsseminar schaffte es auch deswegen nicht in diese Auflistung, weil fast jedes Seminar eine ganz eigene Themenstellung hat.

Veranstalter

Auch hier sind die Spitzenreiter logisch: 43 Veranstaltungen fanden an Ausbildungsinstituten, Universitäten oder Fachhochschulen statt, weiteren 34 an Vortragshäusern, Volkshochschulen oder (Familien-)Bildungsstätten. 33-mal wurde ich von kirchlichen Organisationen gebucht, da die evangelische und auch katholische Männerarbeit äußerst aktiv ist, zudem 23-mal von Beratungsstellen. Interessant finde ich, dass insgesamt 17 Veranstaltungen von reinen Frauen-Institutionen durchgeführt wurden, hingegen nur knapp mehr, nämlich 18, von reinen Männergruppierungen wie etwa Männerberatungsstellen oder Männerbüros. (Dennoch habe ich natürlich häufiger reine Männergruppen vor mir, da auch einige Fortbildungen sowie viele Veranstaltungen der kirchlichen Träger explizit für Männer ausgeschrieben sind.) Den siebten Platz halten Gleichstellungsstellen (15), vor Kliniken (11), Buchhandlungen (8) sowie Schulen/KiTas/Jugendamt (5), schließlich auch noch das Familienministerium NRW (2). Leider erst zweimal wurde ich in ein Unternehmen eingeladen.

Ort der Veranstaltung

Da ich persönlich das Gefühl habe, dass es im Bereich der bundesdeutschen Männer(öffentlichkeits)arbeit sowohl ein Ost-West als auch ein Nord-Süd-Gefälle gibt, habe ich mich auch für die jeweiligen Bundesländer meiner Veranstaltungen interessiert. Da ich selber im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wohne und tätig bin, kommen natürlich sehr viele Anfragen aus diesen beiden Bundesländern. Standesgemäß (angesichts der höheren Bevölkerungszahl) führt NRW mit 62 Veranstaltungen, Niedersachsen kommt auf 29. Die etwas höheren Fahrt- und Übernachtungskosten können sich einige Veranstalter aus Bayern (27) leisten, die Metropole Berlin kommt auf Platz 4 mit 16 Veranstaltungen. Eher bestätigt wird die Nord-Süd-These durch 14 Veranstaltungen in Baden-Württemberg sowie 10 in Rheinland-Pfalz, 9 in Hessen und 4 im Saarland (und 12 weitere in der Schweiz sowie 8 in Österreich), bei nur insgesamt 8 in den nördlichen Ländern Schleswig-Holstein/Bremen/Hamburg. Deutlich zeigt sich auch das Ost-West-Gefälle, denn in die “neuen Bundesländer” (benutzt man diesen Begriff eigentlich noch?) wurde ich insgesamt erst 12-mal eingeladen.