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Frühere Veranstaltungen (2013-2022)

Daten, Fakten und Statistiken

Wir Männer lieben ja Zahlen, Daten, Fakten, Listen und Statistiken, daher habe ich mal die eher langweilige chronologische Auflistung früherer Veranstaltungen (von 2013 bis 2022), die bislang an dieser Stelle stand, statistisch aufbereitet, und zwar nach Art der Veranstaltung, Ort und Veranstalter. Das gibt vielleicht einen halbwegs repräsentativen Überblick über das, was ich so gemacht habe.

Achtung, ein Update wird es nicht geben! Ein Jahrzehnt als Analysezeitraum sollte reichen … und sooo viel ändert sich in meinem Leben ja nicht mehr …

Art der Veranstaltung

Platz 1 wurde schon irgendwann 2018 von der Vortragslesung aus meinem letzten Buch “Männer. Was es heute heißt, ein Mann zu sein” (bzw. dem reinen Vortragsformat zum Buch mit dem Titel “Das MANNifest”) erobert, die bisher 117-mal stattfand. Darüber hinaus hatte ein Großteil der knapp 400 Veranstaltungen dieser zehn Jahre Fortbildungscharakter, natürlich zum Thema “Beratung/Psychotherapie mit Männern” (99 mal). Der dritte Platz geht an den Vortrag “Kann mir mal einer die Männer erklären?” – diese Frage stellten sich insgesamt 35 Veranstalter*innen. Auf den Plätzen folgen die Vorträge “Männer und das (un)heimliche Land der Gefühle” (27), “Väterlicherseits” (26) sowie “Männer in Beziehungen” (19; davon siebenmal in einer längeren Seminarform). Seltener geworden sind in den letzten Jahren Lesungen aus meinem älteren Buch “Männerseelen” (6) sowie den beiden Vatergeschichten- Bänden “Die Ritter des Möhrenbreis” (6) und “Papa, Du hast ja Haare auf der Glatze!” (12). Weitere 49 Veranstaltungen waren Podiumsdiskussionen oder Beiträge zu Fachtagungen, die logischerweise gar keinen oder einen tagungsspezifischen Titel hatten. Gar nicht aufgeführt sind hier die Veranstaltungen, die ich im Rahmen meiner Arbeit für die man-o-mann männerberatung durchgeführt habe, in denen es häufig um Themen wie „Männerberatung“, „Gewalt (als Täter und als Opfer)“ sowie „männlicher Suizid“ geht.

Veranstalter

Auch hier sind die Spitzenreiter logisch: 79 Veranstaltungen fanden an Ausbildungsinstituten, Universitäten oder Fachhochschulen statt, weiteren 56 an Vortragshäusern, Volkshochschulen oder (Familien-)Bildungsstätten. 55-mal wurde ich von kirchlichen Organisationen gebucht, da die evangelische und auch katholische Männerarbeit äußerst aktiv ist, zudem 45-mal von Beratungsstellen und 36-mal von Gleichstellungsstellen. Interessant finde ich, dass insgesamt 27 Veranstaltungen von reinen Frauen-Institutionen durchgeführt wurden, hingegen nur knapp mehr, nämlich 29, von reinen Männergruppierungen wie etwa Männerberatungsstellen oder Männerbüros. (Dennoch habe ich natürlich häufiger reine Männergruppen vor mir, da auch einige Fortbildungen sowie viele Veranstaltungen der kirchlichen Träger explizit für Männer ausgeschrieben sind.) Den achten Platz halten Kliniken (21) vor Buchhandlungen (18), Unternehmen (15) und Sonstigen wie z.B. Schulen/KiTas/Jugendamt (15).

Ort der Veranstaltung

Da ich persönlich das Gefühl habe, dass es im Bereich der bundesdeutschen Männer(öffentlichkeits)arbeit sowohl ein Ost-West als auch ein Nord-Süd-Gefälle gibt, habe ich mich auch für die jeweiligen Bundesländer meiner Veranstaltungen interessiert. Da ich selber im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wohne und tätig bin, kommen natürlich sehr viele Anfragen aus diesen beiden Bundesländern. Standesgemäß (angesichts der höheren Bevölkerungszahl) führt NRW mit 106 Veranstaltungen, Niedersachsen kommt auf 61. Die etwas höheren Fahrt- und Übernachtungskosten können sich einige Veranstalter aus Bayern (50) und Baden-Württemberg (30) leisten, die Metropole Berlin kommt auf Platz 5 mit 21 Veranstaltungen. Noch weiter bestätigt wird die Nord-Süd-These durch 19 Veranstaltungen in Hessen, 18 in Rheinland-Pfalz und 8 im Saarland (und 20 weitere in der Schweiz sowie 19 in Österreich) bei nur insgesamt 21 in den nördlichen Ländern Schleswig-Holstein/Bremen/Hamburg. Deutlich zeigt sich auch das Ost-West-Gefälle, denn in die “neuen Bundesländer” (benutzt man diesen Begriff eigentlich noch?) wurde ich insgesamt erst 23-mal eingeladen.